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Schnelltest Luminar 2018

Mein Adobe-Abo läuft demnächst ab. Ich schaue daher nach Alternativen. Heute werfe ich mal ohne große Vorbereitung einen Blick auf Skylum Luminar 2018.

Dateien verwalten

Dateien öffnen

Erste für mich wichtige Fähigkeit: Luminar öffnet DNG-Dateien ohne Murren.

Mehrere Dateien

Allerdings immer nur eins zu Zeit. Lästig, wenn man zwischen Bildern hin- und herspringen will. Mir fehlt ein Filmstrip, eine Lightbox, eine Möglichkeit, meherere Dateien zu vergleichen.

Organisation

Leider keine Schlagwortverwaltung, keine Ordner, keine Sammlungen, nichts. Es soll was kommen, bald. Das werde ich abwarten müssen, denn genau das ist eine zentrale Anforderung.

RAW Bearbeitung

Wo ist sie? Wo kann ich die Belichtung oder die Schärfe nachregeln? Ah, gefunden. Man findet sie unter Filter. RAW-Bearbeitung ist ein Filter, der nur auf der untersten Ebene, dem Bild selbst wirkt. Für andere Filter kann man weitere Ebenen darüber legen. Gewöhnungsbedürftig, aber erst mal kein schlechter Ansatz. Man kann eigene Vorlieben als Presets speichern, auch Arbeitsbereiche, mit Lieblingswerkzeugen. Für jeden Filter kann man die Filterstärke herunterregeln, gute Idee.

Weißabgleich

Sofort fehlt mir die Pipette. Regler für Temperatur und Färbung sind da, aber sehr klein, fummelig. Wenn ich den RAW-Entwicklungs-Filter neu hinzufüge, stehen die Regler nicht auf Null. Woher kommen die Werte? Vielleicht aus dem DNG. Eine Vorauswahl nach Belichtungssituationen scheint es nicht zu geben.

Belichtung

Das Histogramm wird erst angepasst, wenn man die Maustaste loslässt. Lästig. Doppelklick bringt den Regler zurück auf Null. Meine geliebte Über- oder Unterbelichtungsanzeige scheint es nicht zu geben. Macht den Umgang mit den Reglern für Weiß- und Schwarztöne nicht leichter.

Wenn ich einen Regler schiebe, springt die Verzeichnung des Bildes. Anscheinden wird vorübergehend die Objektivkorrektur abgeschaltet. Blöd.

Objektivkorrektur

Drei Häkchen kann ich setzen, für Objektivverzeichnung, Chromatische Aberration und Rand entfernen. Was genau das tut, bleibt erst mal unklar. Woher kennt Luminar das Objektiv, wenn überhaupt? Welches Objektiv? Leider wird dazu nichts angezeigt.

Filter

Wie oben schon erwähnt – man kann Bearbeitungsebenen anlegen. Mit Masken, das ist besser als in Lightroom.

Entwickeln

Interessanterweise kann man eine weitere Entwicklung über eine RAW-Entwicklung legen. Leider sind die Regler anscheinend nicht ganz unabhängig von der RAW-Enwicklung darunter. Sie scheinen diese zu überschreiben, nicht kumulativ zu sein. Kaum korrigiere ich die Farbtemperatur ein wenig nach unten, hat mein Bild einen Rotstich. Die Korrektur aus der RAW-Entwicklung wurde abgeschaltet, es gilt die neue Färbung, und da steht der Regler auf Null.

Tonwert

Noch mal das Gleiche? Verwirrend. Aber separat maskierbar – wer weiß, wozu es gut ist.

Bildrauschen

Nicht so fein kontrollierbar wie ich es gern hätte. Macht Matsch aus meinem Bild. Nicht begeistert.

Effekte

Ohne Ende Schnickschnack. Mehr als mir lieb ist.

Zwischenergebnis Erster Eindruck

Kann die Bildverwaltung nicht. Hat eine Menge Filter, die ich nicht brauche. Bedient sich nicht gut.

Keyword Hieararchies in Lightroom - Don't Take it Too Far!

Today I had the glorious idea to use Lightroom Classic CC’s keyword hierarchy to recreate the taxonomy for animals. Bad idea, big mistake. Now when I click on a word in the Keyword List, Lightroom freezes for seconds. I cannot move keywords within the hierarchy any more.
Now I have to figure out how to get rid of this without loosing my keywords. Maybe directly via SQLite.

Colour Labels in Lightroom

Have you ever used colour labels in Lightroom to organise your photos?

It may surprise you that these colour labels are actually not what they are called. There is no colour assigned to a photo, it is a string.

You can easily try it yourself. Open Lightroom, choose a photo and set the colour label to red by hitting “6” on the keyboard. Depending on your settings, Lightroom will display a red frame around your image, add a reddish background or show a red square beneath the image in grid view. Once you did that, open the metadate panel, choose the default display and observe the field called “Label”. What do you see? The text “Red”, not the colour.

You can edit this field. Try typing “Green” and observe the colour marking change. Of course you can type in anything you like. Say you want to mark an image as approved, just type in “Approved”. No colour shows up? Well, what did you expect?

Colour Label Sets

If the field “Label” contains just text, how does Lightroom know it is supposed to display a colour? How does this work for different languages? You might write “Yellow” for yellow, I’d write “Gelb” in my mother tongue, still we mean the same colour. The key is a colour label set. You will find it in the menu under “Metadata – Color Label Sets”. Lightroom comes with three predefined sets: “Lightroom Default”, “Bridge Default” and “Review Status”. Select “Lightroom Default”, open the Menu again and klick “Edit…”. You will see this:

That is the complete secret. Lightroom reads the field “Label” and checks the currently selected colour label set to see whether there is a colour to display for the text found. You can use any text you like. The two other default sets use other text and are good examples for what you might want to use this for. You can create and save you rown colour label sets as well.

By the way, switching the colour label set does not alter the label-fiels. So you can use different sets for different purposes and switch between those. Only thing to keep in mind: there can only be one label per photo. So if you mark a photo as Red with the “Lightroom Default” set, then switch to “Bridge Default” and use the colour label yellow to mark the same photo as second choice, the metadata will only contain the word “Second” – the first colour label is gone.

I’ll leave it to you to find out what happens if you switch languages.

Insektenmakros

Seit einiger Zeit versuche ich mich an Makros kleiner Insekten. Im Moment verwende ich ein Sigma MACRO 105mm F2.8 DG mit Kenko Zwischenringen, meist mit einem 20 mm Ring, an meiner Canon 7D. Noch bin ich absolut am Anfang, aber es kristallisieren sich ein paar Erkenntnisse heraus.

Es gibt zu wenig Licht!

Die theoretische Überlegung, dass die Schärfentiefe selbst für eine Fliege nicht ausreichen wird, wenn ich die Blende aufdrehe, um möglichst viel Licht nutzen zu können, finde ich praktisch sofort bestätigt. Die Blende muss soweit zu, wie es nur geht. Und da kommen wir schon zur zweiten Theorie, die bestätigt wird: auch wenn das Objektiv Blende 22 zulässt: das bringt nichts. Ab Blende 16 wird das Bild durch Beugung an der Blendenöffnung sichtbar unschärfer, Blende 14 ist anscheinend das Optimum.

Meine 7D ist immer noch eine prima Kamera, aber auch sie hat natürlich ihre Grenzen. Gerade wenn es um sehr feine Details geht, stört ein Bildrauschen, das man ab ISO 800 dann doch sieht, ziemlich. In anderen Kontexten, z. B. bei der Theaterphotographie, toleriere ich das Rauschen bis ISO 3200, ggf. sogar mehr. Bei den Insekten ungern. Meist will ich das Bild noch ein wenig beschneiden, die Qualität sollte optimal sein. Also runter auf ISO 100.

Um bei ISO 100 und Blende 14 arbeiten zu können braucht man entweder sehr viel Licht oder lange Belichtungszeiten. Ich habe daher versucht, die Kamera auf ein Stativ zu setzen und mit Belichtungszeiten um 1/4 herum zum Ziel zu kommen. Das hat sich für mich nicht bewährt. Erstens sind meine Motive meist längst entnervt entschwunden, bis mein Stativ in der richtigen Position steht, zweitens bewegen die Biester sich. Selbst Fliegen, die scheinbar still sitzen, bewegen oft den Hinterkörper. Ich bin kein Biologe, aber ich vermute, es handelt sich um Atembewegungen. Daher versuche ich, Belichtungszeiten um 1/200 bis 1/250 Sekunde zu erreichen. Das große Stativ lasse ich weg, versuche nur, ohnehin vorhandene Objekte als Stütze zu verwenden, oder nutze ein Einbein.

Trotz Mittagssonne zu langsam

Leider ist dann immer noch, selbst in der prallen Mittagssonne (zu deren Qualitäten später mehr), meist zu wenig Licht da.

Mehr Licht muss her – Blitzen!

Nach kurzer Suche im Internet ist mir klar: einen Makroblitz mit zwei separat ansteuerbaren Hälften, ob nun Ring oder kleine einzelne Blitze, würde ich gern mal ausprobieren, für den Anfang ist er mir aber zu teuer (bzw. ich traue den Billigangeboten nicht über den Weg). Also heißt es ausprobieren und basteln.

Die erste Idee, einfach den Austeckblitz nach unten zu justieren, findet schnell ihre Grenzen. Die Dinger sind nicht dafür gemacht, Objekte in kurzem Abstand vor der Linse zu beleuchten. Besser ging es schon mit einer am Blitz befestigten Reflektorfläche, die das Licht nach unten streut. Die Technik hat aber auch zwei Nachteile: Es hängt so viel Gewicht am Blitzkopf, dass der immer nach unten knickt. Meine Blitze jedenfalls lassen sich in verschiedene Winkel über Einrastpositionen einstellen – das Einrasten ist aber viel zu zart für den Reflektor. Und zweitens kommt das Licht jetzt immer von oben – sieht auch doof aus.

Als nächstes habe ich versucht, den Blitz über Funkauslöser anzusteuern und ihn mit dem Reflektor seitlich neben die Kamera zu halten. Mein Fazit dazu: ich habe mindestens eine Hand zu wenig. Geht also auch nicht.

Also wieder im Internet suchen und über Bastellösungen nachdenken. Eine Idee, die ich vielleicht auch noch mal weiterverfolge, ist eine Blitzschiene unter der Kamera, auf die man dann zwei vertikale kurze Schienen montiert, die ihrereseits zwei Aufsteckblitze halten, die nach vorn zeigen, so dass ihre Blitzröhren rechts und links des Objektives zum liegen kommen. Im Moment schätze ich das als zu sperrig und wackelig ein. Es gibt ein paar ähnliche Ansätze im Zubehörhandel, die Nutzerkommentare bestätigen meine Bedenken eher.

Daher habe ich mich entschlossen, erst mal bei einem Blitz zu bleiben. Warum sollte ich auch zwei brauchen? Die Antwort ist schnell gefunden: vielleicht wegen der Schatten.

Portraits, Licht und Schatten

Harte Schatten bei direkter Sonneneinstrahlung

Ein Aufsteckblitz ist zwar nicht wirklich eine punktförmige Lichtquelle, aber die Fläche, von der das Licht ausgeht, ist im Vergleich mit den photographierten Objekten so klein, dass hinter diesen harte Schlagschatten auftreten. Die werden meist als unschön empfunden. Hat man zwei Lichtquellen, kann die eine die Schatten, die die andere produziert, ausleuchten. Kann man die beiden Quellen dann noch getrennt in der Helligkeit regeln, lässt sich die Ausleuchtung schon recht gut beeinflussen.

Das wird auch oft bei Portraitaufnahmen in Studios gemacht, da gibt es einen typischen Aufbau mit einem Modell-Licht (Key) und einem Aufhelllicht (Fill), letzteres ist oft auch nur ein Reflektor. Um im zweidimensionalen Photo einen plastischen Eindruck zu erreichen, brauchen wir die Schatten übrigens schon, ganz weg wollen wir sie nicht haben, sonst wirkt das Bild sehr flach, nur weich und mit ein wenig Richtung. Bei Portraits gilt es als klassisch schön, wenn das Licht in etwa so fällt, wie wir es von natürlicher Beleuchtung kennen, also schräg von oben und meist ein wenig von der Seite (ich will hier nicht in die Details gehen, es gibt verschiedenste Ausleuchtungsvarianten und Ausnahmen von fast allem).

Weiche Schatten bei leicht bedecktem Himmel

Will man die Schatten weich kriegen, ist entscheidend, dass das Licht nicht nur aus einer, oder einigen wenigen festen Richtungen kommt. Ist die Lichtquelle ein Punkt, so kommt das Licht immer nur aus genau einer Richtung, ist die Lichtquelle eine Fläche, so fällt Licht über einen bestimmten Raumwinkel ein und es ergibt sich ein weicher Übergang zwischen Licht und Schatten.

Das kann man leicht draußen beobachten. Die Sonne ist zwar groß, aber weit weg, daher erscheint sie in einem kleinen Raumwinkel, nahezu punktförmig. Jeder kennt die harten, klaren Schatten, die Sonnenlicht wirft. An bedeckten Tagen wird das einfallende Sonnenlicht jedoch durch die Wolken gestreut, der gesamte Himmel wirkt leuchtend und trägt zur Licht und Schatten bei. Weil das Licht “aus allen Richtungen” kommt, sieht man fast keine und nur sehr weiche Schatten. Tage mit nicht zu dichter Bewölkung, aber eben auch nicht klarem Himmel sind ideal für Portraits im Freien.

Der Raumwinkel hängt ab von der Größe der Lichtquelle und dem Abstand zum beleuchteten Objekt. Bei Portraits und Studioblitzen würde ich das Verhältnis zwischen Größe der Lichtquelle (erst mal der nackten Blitzröhre) und dem Objekt auf in der Größenordnung 1:10 schätzen, den Abstand auf typischerweise 1:3. Also gibt es harte Schatten und, wenn man zwei Quellen verwendet, einfach nur harte Schatten, die sich überlagern und nicht mehr ganz so dunkel wirken. Die harten Grenzen der Schatten gelten meist als unschön, man beseitigt sie, indem man die effektiv leuchtenden Flächen größer macht – mit Reflektoren, Schirmchen und Softboxen. Stellt man eine runde Softbox von 2 m Durchmesser 1 m vor einem Objekt auf, kommt das Licht nicht nur gerade von vorn, sondern auch aus bis zu 45° von rechts, links, oben, unten und allen Richtungen dazwischen. Vom Objekt aus gesehen hat man einen Öffnungswinkel von 90°. Die gleiche Lichtquelle 5 m entfernt gibt einen Öffnungswinkel von nur noch 22°, die Schatten werden wieder härter.

Eine Softbox mit Reflektor als Aufheller

Portraitaufnahmen habe ich schon recht erfolgreich mit nur einer Softbox gemacht. Ich  würde den Öffnungswinkel dabei auf etwa 30° – 45° schätzen. Das sollte bei Makros auch machbar sein. Alleine die Fläche des Aufsteckblitzes, auch mit ausgeklappter Streuscheibe, wäre etwas klein, aber hätte ich eine kleine Softbox von 10 – 20 cm Durchmesser und könnte die ca. 20-30 cm entfernt von meinen Motiven platzieren, dann würde das reichen.

Im Zubehörhandel habe ich dann einen Schwanenhals zum Aufstecken auf den Blitzschuh der Kamera und eine Mini-Softbox gefunden. Das sieht so aus:

Die Konstruktion ist zwar etwas unhandlich, aber mit etwas Übung zweihändig durchaus kontrollierbar. Ich bin mit den Ergebnissen recht zufrieden. Nur an der Positionierung des Blitzes muss ich noch etwas Herumprobieren, das Licht kommt jetzt noch etwas zu sehr von der Seite.

Nur mit Aufsteckblitz
Mit der kleinen Softbox

Ein paar Beispiele

Re-Run Lightroom Face Detection

Update June 2018: New Face Detection in Lightroom Classic 7.3

With the new version 7.3 of Lightroom Classic Adobe introduced a new, much improved face detection as well as an option to run face detection again. The methods described in this article should not be required any more.

Original Article

To my knowledge as of today there is no official way to re-run face-detection in Adobe Lightroom (LR), neither for a complete catalogue nor for a single folder. You may find you want this option if for example you deleted a whole bunch of already recognised face-areas and now regret you did so. The following works for me.

First make a backup of your catalogue.

Then get the SQLite Browser (http://sqlitebrowser.org/). You will need it to edit the LR catalogue file. Install it, run it and open a database. Use your catalogue as database. Lightroom must be closed while you do this.

You will see, a LR catalogue is a relational database, it contains a lot of tables. With some experience you’ll be able to guess how these work together. A lot you can do here – a lot you can damage! If you try what I describe here and it fails, don’t come to me for complaining. This is definitely not officially supported, no warranty, at your own risk.

There is one table that can help you if you want to re-run the face-detection: Adobe_libraryImageFaceProcessHistory. It contains information about what happened with the images already, the last status of face-detection, face-recognition and indexing as well as whether you touched the image after detection, for example to confirm the find by adding a name.

The table is pretty useless without additional information. It contains a ID for each image it has data for, which you can use to link to the relevant information in other tables like this:

select Folder.pathFromRoot, File.baseName, File.extension, Hist.*
from  Adobe_libraryImageFaceProcessHistory AS Hist
inner join Adobe_images AS Img ON Hist.image = Img.id_local
inner join AgLibraryFile AS File on  Img.rootFile = File.id_local
inner join AgLibraryFolder AS Folder on File.folder = Folder.id_local

As you have the folder path in the query, you can also use it to filter for photos in a particular folder (including subfolders if you use a wildcard ‘%’). Like this:

select Hist.*
 from  Adobe_libraryImageFaceProcessHistory AS Hist
 inner join Adobe_images AS Img ON Hist.image = Img.id_local
 inner join AgLibraryFile AS File on  Img.rootFile = File.id_local
 inner join AgLibraryFolder AS Folder on File.folder = Folder.id_local
 where Folder.pathFromRoot LIKE 'Photos/2015/2015-04-25/%'

Now, with this you can selectively delete the face detection history entries for photos in a particular folder. Before you do, make sure you have really made that backup.

delete from Adobe_libraryImageFaceProcessHistory
 Where id_local in (
 select Hist.id_local
 from  Adobe_libraryImageFaceProcessHistory AS Hist
 inner join Adobe_images AS Img ON Hist.image = Img.id_local
 inner join AgLibraryFile AS File on  Img.rootFile = File.id_local
 inner join AgLibraryFolder AS Folder on File.folder = Folder.id_local
 where Folder.pathFromRoot LIKE 'Photos/2015/2015-04-25/')

Now, close the database and open Lightroom. Go to the folder and switch to people-view. The detection runs again.

This does not delete already detected face-areas or keyword assignments.

Let me know if this worked for you in the comments.

Englisches Lightroom mit deutscher Tastatur

Mit einem einfachen Trick eine deutsche Tastaturbelegung mit englischem Lightroom benutzen.

Die Herausforderung

Weil ich bevorzugt englischsprachige Fotoseiten lese und auch eine Menge Foto-Lehrbücher in dieser Sprache besitze, bevorzuge ich ein englisches Lightroom. So spare ich mir die Suche nach der deutschen Bezeichnung für einen Begriff, der z. B. in einer Anleitung verwendet wird. Bei Photoshop halte ich es genau so, doch darum soll es hier heute nicht gehen.

Die Herausforderung ist, dass Adobe leider mit dem Sprachwechsel auch die Tastaturbelegung wechselt. Es ist nicht vorgesehen, ein Tastaturlayout separat einzustellen. Tasten, die auf einem englischen Layout bequem sind, liegen auf der deutschen Tastatur unmöglich. Zum Beispiel der Backslash “\” oder die eckigen Klammern “[” und “]”. Sie liegen in der US-Version direkt nebeneinander und sind ohne Kombination mit anderen Tasten erreichbar:

US Tastaturlayout
„KB United States-NoAltGr“ von Diese Datei wurde von diesem Werk abgeleitet: KB United States.svg. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – https://commons.wikimedia.org/wiki/File:KB_United_States-NoAltGr.svg#/media/File:KB_United_States-NoAltGr.svg

Für uns Deutsche sieht das anders aus, alle drei Tasten sind nur per Kombination mit Alt Gr erreichbar.

Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia

Die “Lösung”

Bei einem Sprachwechsel wird in Lightroom auf eine andere Sprachressourcedatei umgestellt. Die Datei für Deutsch ist bei einer Installation von Lightroom Classic CC zu finden (unter Windows, hab leider keinen Mac zum Testen): %Program Files%\Adobe\Adobe Lightroom Classic CC\Resources\de\TranslatedStrings_Lr_de_DE.txt.

Es gibt erwartungsgemäß keinen Ordner und keine Datei für die Sprache Englisch (en). Interessant ist aber, dass diese, wenn es sie gibt, berücksichtigt werden. Das kann man leicht ausprobieren, indem man den Ordner …\Resources\de kopiert und in …\Resources\en umbenennt, die Datei TranslatedStrings_Lr_de_DE.txt zu TranslatedStrings_Lr_en_US.txt umbenennt und danach eine englische Version Lightroom startet. Es werden jetzt nicht nur die deutschen Anzeigetexte verwendet, sondern auch die Tastaturbelegung.

Die Datei selber ist eine reine Textdatei. Hier mal ein Auszug aus dem Inhalt:

"$$$/AgDevelop/Localized/Brightness=Helligkeit"
"$$$/AgDevelop/Localized/Brush=Pinsel:"
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushA=A"
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushB=B"
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushDecreaseKey=,"
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushDecreaseKeyShifted=;"
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushIncreaseKey=."
"$$$/AgDevelop/Localized/BrushIncreaseKeyShifted=:"

Die rot hervorgehobenen Zeilen sind interessant. Es werden offensichtlich Tastaturbelegungen vorgenommen. Was liegt also näher als alle Zeilen, die nichts mit Tastaturbelegungen zu tun haben, aus der Datei zu werfen und diese dann für das englische Lightroom zu verwenden? Nichts, genau so funktioniert es.

Bei Bedarf lassen sich dann gleich noch ein paar unglücklich gewählte Belegungen korrigieren und ein paar wenige Texte anpassen, fertig ist die eigene Tastaturbelegung für deutsche Tasten an englischem Lightroom.

Umsetzung

Einen Download einer fertigen Datei möchte ich an dieser Stelle nicht abieten, weil

  • ich meine persönlichen Vorlieben in meine eingebaut habe, die nicht jeder teilen mag,
  • die Datei von der Version von Lightroom abhängen dürfte und
  • ich nicht sicher bin, wie begeistert Adobe wäre.

Löschen überflüssiger Zeilen mit Notepad++.

Ich will nicht die deutschen Texte, sondern nur die Tastaturbelegung. Also müssen alle Zeilen raus, die nichts damit zu tun haben. Man kann das Löschen von nicht benötigten Zeilen mit Suchen und Ersetzen mit regulären Ausdrücken deutlich erleichtern. Ich habe alle Textteile mit notepad++ gelöscht, auf die folgender Ausdruck passte:

^((?!(Key=|KeyWin=|KeyShifted=|Shortcut=|KeyRemapping|MenuShortcut)).)*$\R

Übersetzungen

Es gibt einige verbliebene Zeilen, die deutsche Begriffe enthalten, die der Anzeige der aktuellen Tastenbelegungen auf dem Hilfeschirm, den man mit Strg+< erreicht, dienen. Es erscheint mir sinnvoll, die hier auftauchenden deutschen Begriffe durch die englischen zu ersetzen, also:

  • Command statt Befehl
  • Delete statt Löschen
  • Option statt Wahl
  • Enter statt Eingabe
  • Backspace statt Rücktaste
  • Shift statt Umschalt
  • Right Arrow statt Nach-rechts-Taste
  • Left Arrow statt Nach-links-Taste
  • Up Arrow statt Nach-oben-Taste
  • Down Arrow statt Nach-unten-Taste
  • Ctrl statt Strg
  • Tab statt Tabulatortaste
  • Space statt Leertaste

Abschließend

Danach ist die Anzahl der Zeilen, die man manuell löschen muss, überschaubar. Man findet sie leicht beim Durchscrollen, und man kann ja auch rasch korrigieren, wenn man dann doch einen vergessenen deutschen Text in der Lightroom-Oberfläche findet.

Natürlich braucht man immer noch nicht wirklich alle verbleibenden Zeilen aus der Datei. Da, wo die englische Originalbelegung gut funktioniert, muss man nicht korrigierend eingreifen. Es ist viel einfacher, alle Zuordnungen aus der deutschen Datei zu übernehmen, als mühselig herauszusuchen, welche man braucht.

Wenn man will, kann man jetzt noch Belegungen anpassen. Aktuell gibt es aber für meinen Geschmack gar nicht mehr viel zu tun, die echten Fehler sind inzwischen behoben, nur ein paar Anzeigen auf den Hilfeschirmen passen noch nicht so ganz. Kann man machen, muss man nicht.

Aktueller Stand

Zum Schluss noch meine aktuellen “Korrekturen” für Lightroom Classic CC 7.2:

“$$$/AgDevelopShortcuts/Create_Virtual_Copy/Key=Command + T”
“$$$/AgDevelopShortcuts/Rotate_left/Key=Command + ,”
“$$$/AgDevelopShortcuts/Rotate_right/Key=Command + .”
“$$$/AgLibrary/Help/Shortcuts/HideShowFilterBarKey=<“
“$$$/AgLibrary/Help/Shortcuts/Mac/HideShowFilterBarKey=<“
“$$$/AgLibrary/Bezel/FilterBarHidden=Press < to show the filter bar again”
“$$$/AgLibrary/Bezel/Mac/FilterBarHidden=Press < to show the filter bar again”
“$$$/AgLocation/Bezel/Filterbar/FilterBarHidden=Press < to show the filter bar again”
“$$$/AgLocation/Bezel/Filterbar/Mac/FilterBarHidden=Press < to show the filter bar again”
“$$$/Slideshow/Bezel/HeaderHidden=Press < to show the header bar again”
“$$$/Slideshow/Bezel/Mac/HeaderHidden=Press < to show the header bar again”

Photoshop Blend Modes - Part 3

Soft Light

Soft Light is the one blend mode I read most nonsense about. Part of this may be due to the fact that vendors define the method differently, get quoted incorrectly and thus add to the confusion. Alas, I couldn’t find explanations for their particular choices, so I can only show what I figured out and present my own thoughts.

Photoshop

My Photoshop CC uses the following formula (as documented in PDF Reference):

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}(1-a)ab + a(1-(1-a)(1-b)) & \text{f\"ur } b < {1/2}\\a+(2b-1)(\sqrt{a}-a) & \text{f\"ur } b \geq {1/2} \land a > {1/4}\\a+(2b-1)(((16a-12)a+4)a-a) & \text{f\"ur } b \geq {1/2} \land a \leq {1/4}\end{array} \right.

I was able to verify that with the help of a little Postscript script may father generously provided (thank you very much for your support, (Dieter)). It fills a square with the result of a blend between two linear gradients using a formula only limited by your Postscript skills (reverse Polish notation). After comparing the result with Photoshop’s own blend, I can assure you now that this indeed is the formula used, whatever others try to tell you. (For more details about the process see here).

The two source images:

Gradient A
Image A – horizontal gradient
Gradient B
Bild B – vertical gradient

After blending using the Soft Light formula with the Postscript script:

Soft Light calculated
Calculated Soft Light

and using Photoshop’s Soft Light blend mode:

Photoshop Soft Light
Photoshop Soft Light

By subtraction one can easily show both images are identical (but for small deviations due to limited resolution and rounding errors).

A closer look at the brightness for fixed b-values is quite interesting:

Gamma-Curve-PDFAs you can see for b=0,5 you get the diagonal, i.e. a linear translation from a to brightness. Hence if you chose an evenly grey image for B (50% grey), the image A is unchanged by the blending. Actually, this is a design goal for all formulas we are looking at here, 50% grey is supposed to be neutral.

For b=0 you get the much simpler formula:

f(a,b) = a(1-(1-a)) = {a}^{2}.

This is nothing else but the γ-correction (Gamma-correction) with γ=2. The curve for b=1 looks a lot like the square root function, that would be a γ-correction with γ=0.5, but due to the corrective term for small a it is not identical.

I was interested in the course of the deviation from the diagonal

f(a,b) = a

for different values of b, as that might show me the degree of symmetry of the method. So I plotted curves for

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}(1-a)ab - a(1-a)(1-b) & \text{f\"ur } b < {1/2}\\(2b-1)(\sqrt{a}-a) & \text{f\"ur } b \geq {1/2} \land a > {1/4}\\(2b-1)(((16a-12)a+4)a-a) & \text{f\"ur } b \geq {1/2} \land a \leq {1/4}\end{array} \right.

Delta-Curve-PDFThe strong asymmetry for b > 0,5 is striking.

Variations of the Soft Light formula

Using the following formula, also sometimes presented as the Photoshop-formula, you get a slightly different result. Here you actually get the γ=0.5 correction for b=1.

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}(1-a)ab + a(1-(1-a)(1-b)) & \text{f\"ur } b < {1/2}\\a+(2b-1)(\sqrt{a}-a) & \text{f\"ur } b \geq {1/2}\end{array} \right.

Without the corrective termfor small a
Without the “correction” for small a

At a close look you might see that the top left corner is slightly brighter than the one from Photoshop.

The corresponding curves look like this:

Gamma-Curve-PDF-2Again no symmetry. Yes, you could mirror at the diagonal, but that is not keeping a fixed. For blending we want to know how a fixed value of a would be translated for varying b. Here identical changes in b result in more or less strong effect depending on the direction you move from b=0.5. You can see this more easily after subtaction of a.

Delta-Curves-PDF-2

In this representation you can clearly see how strong the change of the image would be for small a. Maybe too strong for Adobe so they chose to add that corrective term?

But then, you could only use the first part of the original formula, this one:

f(a,b) = (1-a)ab + a(1-(1-a)(1-b))

Just the first term
Just the first term

Also a lovely, very smooth result, linear in b. This linearity you can see in the curves as well:

Gamma-Kurven-PDF-1Now you can no longer get mirror-symmetry along the diagonal, but the distance between curves for fixed a is always the same.

Delta-Curves-PDF-1Here you see symmetry, looks very plausible, but for b=1 you miss γ=0,5 by a long shot.

Illusions’ parametric Gamma-Correction

A completely different approach to Soft Light you can find at illusions.hu. Starting from the idea of a parametric γ-correction, controlled by b, they use:

f(a,b) = a^{2^{(1-2b)}}

The result of the blend is very pleasing, at least to my eyes:

Illusions.hu Gamma-Correction
Illusions.hu Gamma-Correction

At first glance, the curves almost look like the ones for the original Adobe-formula:

Delta-Curves-IllusionsAt a closer look the transitions are much smoother of course. This is not glued together from different parts, no wonder.

Mirror Games

I also have my own suggestion, a spin-off from my trying to answer the question if the second part of the Photoshop-formula might be the first mirrored at the diagonal. The answer is: it isn’t. You get the formula for the mirrored curve by resolving the first part for a and replacing by with (1-b’). The latter because for b > 0,5 the curve must be the mirror of one with b’=1-b.

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}(1-a)ab + a(1-(1-a)(1-b)) & \text{f\"ur } b < {1/2}\\ \frac{1-b}{1-2b}+\sqrt{\frac{(1-b)^2}{(2b-1)^2}+\frac{a}{2b-1}}& \text{f\"ur } b \geq {1/2}\end{array} \right.

In this case the deviations from the diagonal are:

Delta-Kurven-HZ
I find this is not bad at all. Slightly brighter bottom left than the Illusions version, less drastic top left that the reduced Photoshop-formula (the one without the corrective for small a).

"My" Soft Light
“My” Soft Light

I have to admit, the whole is pretty academic. Alas, we cannot add new blend modes to Photoshop that easily. If you can, let me know. I’d love to have the last two blend modes there.

Photoshop Blend Modes - Part 2

I already introduced the blend modes Multiplication, Linear Dodge, Linear Burn and Linear Light in the first part of the series. In this article I’ll add some more that might be interesting for photographers. For one particular blend mode there is a separate third part, beause it is rather complicated and frequently used: Soft Light.

Throughout the first parts of this series, I’ll deal with the math behind the blend modes only. I plan to use these as a reference in later articles treating more practical aspects and use cases. The retouching method that triggered my research has already been given its own article: Frequency Separation.

Notation

Let me introduce a notation for inversion in addition to the ones I already introduced in the first part. Let the inverted image for an image A be overline{A}. Inversion doesn’t mean anything else but subtraction fo the brightness values of each pixel from 1. Thus:

overline{a(x,y)} = 1 - a(x,y).

Or short:

overline{a} = 1 - a.

And now to the blend modes.

Color Burn

I am aware that it is slighly strange to explain something called Color Burn with black and white images. But as I said before, the math is what I will focus on first. The formulas are the same regardless or the number of channels. The formula for Color Burn is:

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}\overline{(\frac{\overline{a}}{b})} = 1 - \frac{1- a}{b} & \text{f\"ur } b > 0\\0 & \text{f\"ur } b =0 \end{array} \right.

Farbig Nachbelichten
Color Burn

You will notice that the whole bottom-left half drowns in black.

Color Dodge

The counterpart to Color Burn.

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}\frac{a}{\overline{b}} = \frac{a}{1-b} & \text{f\"ur } b < 1\\1 & \text{f\"ur } b =1 \end{array} \right.

Farbig Abwedeln
Color Dodge

Here you get white for (a > 1-b).

Screen

Another rather simple but nice one:

f(a,b) = \overline{\overline{a}\overline{b}} = 1 - (1-a)(1-b)

EPS-Screen

Overlay und Hard Light

Overlay and Hard Light are siblings. The formulas are for Overlay:

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr} 2ab & \text{f\"ur } a < 1/2\\\overline{2\overline{a}\overline{b}} = 1 - 2(1-a)(1-b) & \text{f\"ur } a \geq 1/2 \end{array} \right.

and for Hard Light:

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr} 2ab & \text{f\"ur } b < 1/2\\\overline{2\overline{a}\overline{b}} = 1 - 2(1-a)(1-b) & \text{f\"ur } b \geq 1/2 \end{array} \right.

Both are combinations of slightly modified Multiply and negative Multiply.

EPS-Overlay
Overlay
EPS-HardLight
Hard Light

You may see it in the images, this is not a very smooth function. Plotting the brightness over a for different fixed b one gets the following:

Gamma-Kurven-Overlay

Obviously not smooth. Make of it what you like.

50 % grey is neutral for both Overlay and Hard Light.

Vivid Light

Vivid Light can be seen as a combination of Linear Burn and Linear Dodge.

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr}\frac{a}{2(1-b)} & \text{f\"ur } b > {1/2}\\1- \frac{1-a}{2b} & \text{f\"ur } b \leq {1/2}\end{array} \right.

EPS-VividLight
Vivid Light