Verrechnungsmodi in Photoshop – Teil 1

Kürzlich habe ich mich mit der Methode der Frequenztrennung (frequency separation) zur Retusche beschäftigt. Bevor ich mir die Methode verständlich machen konnte, musste ich mich erst mal mit den Verrechnungsmodi (Blend Modes) in Photoshop vertraut machen. Dazu gibt es eine Menge zu finden und zu sagen. Ich will einfach anfangen und versuchen, meine Ergebnisse verständlich darzustellen, denn man findet eine Menge von Seiten im Web, die sich mit den Verrechnungsmodi bei Photoshop beschäftigen, die man aber nicht verstehen kann. Manche der Erklärungen sind leider schlicht falsch, oft zu kompliziert. Insbesondere Fotografen und Photoshop-Anwender nehmen es nicht sehr genau mit den Formeln. Da ich verstehen wollte, was wirklich gemacht wird, habe ich mir einige genauer angesehen. Dabei habe ich feststellen müssen, dass nicht alle Hersteller das gleiche meinen, wenn sie z. B. von Weiches Licht (Soft Light) sprechen. Adobe ist sicher der Platzhirsch, aber gerade bei Photoshop sind die Verfahren zum Teil eher schlecht implementiert.

Aufgabenstellung

Aus zwei Bildern ist ein neues zu berechnen. Dabei ergibt sich der Wert eines Pixels im Zielbild aus den Werten der entsprechenden Pixel der beiden Quellbilder. Verwendet wird das u. a., wenn in Photoshop mehrere Ebenen übereinander gelegt werden. Die einfachste, aber auch uninteressanteste Variante ist, die oberen Ebenen deckend zu machen, dann sieht man nur die oberste. Man kann aber auch andere Verrechnungsvorschriften nutzen und Farbe oder Helligkeit bzw. Kontrast des Bildes in der unteren Ebene mit der oberen Ebene manipulieren. Dafür nutzen es Fotografen.

Voraussetzungen und Definitionen

Der Einfachkeit halber arbeite ich hier zunächst nicht mit Farben, sondern nur mit der Helligkeit, also Schwarzweiß. Das ändert nichts an der Gültigkeit der Betrachtung, die Rechnung bei einem RGB-Bild ist für jeden Kanal einzeln durchzuführen. Die Transparenz eines Bildes (Alpha-Kanal) ignoriere ich zunächst auch.

Ich bezeichne die Quellbilder als A und B, das Zielbild als C. Wenn man an Ebenen denkt, wäre A die untere Ebene, B die obere. Ein gemeinsames rechtwinkliges Koordinatensystem sei definiert durch Abzählen der Pixel des Bildes. Der Ort eines Pixels ist bestimmt durch seine Koordinaten (x, y)

a(x,y) sei der Helligkeitswert eines Pixels aus A, b(x,y) der eines Pixels aus B mit denselben Koordinaten. Das Ergebnis einer Berechnung ist

c(x,y) = f(a(x,y),b(x,y)).

Ich lasse im Folgenden zur leichteren Lesbarkeit die Koordinaten weg, solange nur Pixel mit identischen Koordinaten verwendet werden.

Die Helligkeitswerte werden unabhängig von der Bit-Tiefe der Bilder angegeben als Zahlen zwischen 0 (Null) für Schwarz und 1 (Eins) für Weiß. Bei der Berechnung von Helligkeitswerten c(x,y) ist zu beachten, dass auch c zwischen 0 und 1 liegen muss.

a,b,c \in [0,1]

Eine Schwierigkeit ist sofort zu erkennen: es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, zwei Zahlen zwischen 0 und 1 zu verrechnen und dabei Werte außerhalb des erlaubten Bereiches zu erhalten. Bei allen Verrechnungen wird in Photoshop ganz einfach vorgegangen: Werte kleiner 0 werden durch 0 ersetzt, Werte größer 1 durch 1. Das hat hässliche Folgen, wenn man mehrere Verrechnungen hintereinander einsetzt, da Information verloren geht. So kann man in Photoshop leider nicht \frac{a+b}{2} durch Hintereinanderausführen von a+b und \frac{1}{2} erreichen.

Darstellung

Zur Visualisierung verwende ich zwei Bilder, die miteinander verrechnet werden sollen. Diese enthalten alle Helligkeitswerte zwischen 0 und 1 als linearen Verlauf, einmal von rechts nach links (a(x,y) = x, gibt mir eine horizontale Achse für a von 0 bis 1) und einmal von unten nach oben (b(x,y) = y, vertikale Achse von 0 bis 1).

Gradient-horizontal

Bild A

 

Gradient-Vertikal

Bild B

 

Verrechnungsmethoden

Ich möchte zunächst ein paar einfach, aber nicht völlig triviale Methoden betrachten, die Multiplikation und Addition, dann eine Kombination von beidem und zum Schluß dieses Teils eine Variante, die abhängig vom Helligkeitswert der Pixel in B zwei unterschiedliche Formeln verwendet.

Multiplikation (Multiply)

Die Multiplikation ist eine der einfachsten Verrechnungen, weil die Funktion keine Werte außerhalb des Intervalls 0 bis 1 liefert. Photoshop verwendet übrigens wirklich die Multiplikation, nicht das geometrische Mittel.

f(a,b) = a \cdot b

Das Ergebnis liegt wieder zwischen 0 und 1.

Bei meinen Testbildern ergibt sich:

f(x,y) = a(x,y) \cdot b(x,y) = x \cdot y

Zwei Kanten und damit drei der Ecken sollten Schwarz sein, weil eine Multiplikation mit 0 immer 0 ergibt. Weiß ergibt sich nur in der oberen rechten Ecke.

Multiply

Multipliziert

 

 Ausflug: Geometrisches Mittel (nicht in Photoshop verfügbar)

Das geometrische Mittel

f(a,b) = \sqrt{a \cdot b}

wäre für mich eigentlich die bessere Variante. Es ergäbe sich längs der Diagonale ein hübsch linearer Verlauf.

Linear Abwedeln (Linear Dodge)

Linear Abwedeln entspricht der Addition. Es ist sofort klar, dass die Addition zweier Zahlen zwischen 0 und 1 Ergebnisse zwischen 0 und 2 liefert. Die Hälfte der Ergebnisse werden also bei 1 abgeschnitten. Bei Fotos kann das zu leicht ausgebrannten Flächen führen.

f(a,b) = a + b

Wenn die Summe von a+b größer wird als 1, wird für f 1 angenommen. Werte unter 0 sind nicht erreichbar, auf dieser Seite wird also nicht abgeschnitten. Man erwartet daher Weiß auf und oberhalb der Diagonale von oben links nach unten rechts, darunter einen linearen Verlauf zu Schwarz.

Linear Abwedeln

Linear Abwedeln

 

Linear Nachbelichten (Linear Burn)

Lineares Nachbelichten ist das negative inverse von Linearem Abwedeln. Es gibt die gleichen Probleme, Tiefen können leicht absaufen.

f(a,b) = a + b - 1

Wenn die Summe von a und b kleiner ist als 1 wird f kleiner als 0, dann wird 0 angenommen. Werte über 1 sind nicht erreichbar, auf dieser Seite wird nicht abgeschnitten. Man erwartet daher Schwarz auf und unterhalb der Diagonale von oben links nach unten rechts. Darüber einen linearen Verlauf zu Weiß.

Linear-Burn

Linear Nachbelichten

 

Lineares Licht (Linear Light)

Lineares Licht findet man oft beschieben als eine Kombination von Linearem Abwedeln für b<0,5 und Linearem Nachbelichten für b \geq 0,5. Das ist nicht ganz richtig, aber fast. Wenn man die Formel für Lineares Nachbelichten für b \geq 0,5 auf der b-Achse um den Faktor 2 staucht und um 1/2 verschiebt und die für Lineares Nachbelichten für  b \geq 0,5 auch mit dem Faktor 2 auf der b-Achse staucht, dann erhält man tatsächlich:

f(a,b) = \left\{ \begin{array}{lr} a+2b-1 & \text{f\"ur } b < 1/2\\ a+2(b-1/2) & \text{f\"ur } b \geq 1/2 \end{array} \right.

Oder nach Auflösen halt einfach:

f(a,b) = a + 2b - 1

Die Verrechnung ist nicht mehr kommutativ, man kann also A und B nicht tauschen.

Auf der linken Kante (a=0) erwartet man von unten nach oben Schwarz bis b=0,5, danach einen linearen Verlauf zu Weiß. Auf der unteren Kante (b=0) nur Schwarz, weil die -1 alle möglichen Ergebnisse negativ macht. Mit b= 1 ergibt sich auf der oberen Kante ein durchgängiges Weiß. Auf der rechten Kante (a=1) erhält man von unten nach oben einen linearen Verlauf von Schwarz zu Weiß bei b=0,5.

Linear-Light

Lineares Licht

Interessant für die Verwendung in Photoshop ist, dass ein Bild B mit durchgehend b=0,5 das Bild A bei dieser Verrechnung unverändert in C übernimmt. Die neutrale Farbe für B für Lineares Licht ist 50% Grau. Lineares Licht wird gern verwendet, um ein Foto mit einer fast grauen Ebene mit geringen Abweichungen zu manipulieren, z. B. bei dem sogenannten Frequenztrennungs-Verfahren.

Die Methode lässt sich darstellen als das Ergebnis von beiden Verrechnungsmethoden nacheinander angewandt (bei zweifacher Verwendung von B), oder auch einfach als Lineares Nachbelichten mit verdoppeltem B (das lässt sich leider in Photoshop nicht so einfach mit mehreren Einzelschritten bewerkstelligen, da auch Zwischenergebnisse außerhalb 0 und 1 abgeschnitten werden).

f(a,b)= (a+b) + b - 1 = a + 2b - 1

Quellen

 

 

 

 

 

 

Hamburg Blue Port 2014

Bild

Hamburg Blue Port 2014Donnerstagabend waren wir kurz unten am Hafen, auch mal nach #HamburgBluePort schauen. Ich habe selten so viele Photographen mit so viel Ausrüstung gesehen. Da ich nur die kleine Kamera dabei hatte, habe ich gar nicht erst versucht, noch mehr „schöne“ Photos zu machen als an dem Abend ohnehin schon entstanden sind. Ich habe einfach mal auf ein Geländer abgesetzt und eine ebenfalls blau erleuchtete Hafanfähre bei der Vorbeifahrt aufgenommen. Das Ergebnis gefällt mir überraschend gut. Ich sollte mehr herumspielen 😉

Tagebuch abgeschlossen

Nun ist der Kurs vorbei. Die Erwartungen der Teilnehmer waren unterschiedlich, was genau auf uns zukommt jedenfalls für die Neuen, die zum ersten Mal einen Kurs bei Dorothea Heinrich besuchten, relativ unklar.

Und das ist ein paar Worte wert. Jemand, der sich ganz klare, strenge Anweisungen erhofft, „tu dies so, lass das sein“, der ist falsch in ihren Kursen. Es wird nicht theoretisiert, es wird auch nicht bewertet. Sie versucht hauptsächlich, der eigenen Kreativität der Teilnehmer einen sicheren Raum zu geben. Ihre Anmerkungen sind meist still und vorsichtig. Man ist also gezwungen, selber aktiv zu werden. Leider fühlt man sich gelegentlich etwas allein gelassen, gerade, wenn es zu einem Bild mal gar keinen Kommentar gibt.

HZ-VHS-Tagebuch-43So ganz sicher bin ich nicht, dass das der richtige Weg für mich ist. Ich hätte gern ein wenig mehr Diskussion über das Für und Wider einzelner Entscheidungen gehabt. Manchmal auch einfach nur ein stärkeres Hinterfragen, warum man das Bild nun genau so gemacht hat. Ich habe aus anderen Bereichen die Erfahrung, dass eine, nun, nennen wir es „negative“ Kritik auch konstruktiv sein kann – wenn man sie nicht wie eine Waffe einsetzt, sondern damit Weiterentwicklungen fördert. Kombiniert mit positiven Bemerkungen und als Teil einer offenen Diskussion muss sie auch gar nicht verletzen.

Der gewählte sehr sanfte Weg bedarf eines Einlassens. Das hätte, zumindest für mich, besser geklappt, wenn ich vorher etwas mehr davon gewusst hätte, wir uns öfter und intensiver getroffen hätten. Vielleicht funktioniert so ein Prozess auch nur über längere Zeit, wenn man sich besser kennen lernt und dann auch individuelleres Feedback erhalten kann? Es gibt Menschen, die kommen immer wieder zu ihr, scheint also zu klappen. Ich bin da noch nicht sicher. Meine Zeit ist knapp, ich brauch mehr Konzentrat. Auf der anderen Seite muss ich zugeben, dass ich den Kurs hauptsächlich deshalb gemacht habe, um mich zum Fotografieren zu bringen. Und das Ziel ist uneingeschränkt erreicht worden. Eine Bestätigung meiner Ansicht, dass es kein absolutes Richtig oder Falsch in der Kunst geben kann, gab es noch dazu. Und Technik spielte dankenswerterweise keine Rolle.

Also alles in allem, mit Einschränkungen ein empfehlenswerter Kurs. Der Titel in der VHS-Broschüre ist ein wenig irreführend, Exkursionen gibt es auch nicht.

Amazon hält ein Patent auf Fotos vor weißem Hintergrund???

Kurzmitteilung

Das ist ein Witz, oder? Nein, scheint es nicht zu sein. Das US-Patent kann man einsehen. Die enthaltene Skizze finde ich toll.

US-Patent-FotostudioSo macht das doch eigentlich jeder, oder? Hintergrund mit Hohlkehle, Hintergrund ausleuchten um Schatten zu vermeiden. Motiv davor positionieren, von vorne ausleuchten und … Photo!

Ok, vielleicht stellt nicht jeder das Motiv auf ein Podest, aber brandneu ist die Idee auch nicht. Wer hat das denn als Patent zugelassen?

Artikel dazu be Quartz

Wie fotografiert man Träume?

Kurzmitteilung

Dritte Aufgabe des VHS Kurses: Wünsche und Träume. Wir sollen uns überlegen, was wir für Wünsche und Träume haben, und versuchen, diese in Bilder zu bringen. Der Kurs gewinnt langsam einen zu großen therapeutischen Anteil. Im letzten Monat war die Aufgabe, uns selbst zu fotografieren – ganz oder in Teilen, gespiegelt, als Schatten, wie auch immer. Schon das war eine ziemliche Herausforderung, bei der meine Kreativität ein wenig schwächelte. Und jetzt das. Habe ich noch Träume? Habe ich Wünsche, die ich positiv formulieren kann und die substanziell genug sind, sich in einem Foto darstellen zu lassen?

Ich fürchte, mein Selbstbild ist erschreckend und ich muss eine weiße Wand ablichten 🙁

Tagebuch

Kurzmitteilung

Ich habe mich als Ansporn für mehr Fotos entschlossen, bei der Volkshochschuile einen Kurs von Dorothea Heinrich zu besuchen: „Das fotographische Tagebuch“. Ein ungewöhnlicher Kurs. Wir treffen uns nur einmal im Monat. Der erste Termin bestand im Wesentlichen aus einer Vorstellungsrunde und Betrachten von Bildern ind Büchern mit ein wenig Diskussion. Dorothea hat mit Absicht darauf verzichtet, uns Regeln zur Bildgestaltung auf den Weg zu geben (was einige wohl etwas irritiert hat). Statt dessen gab es eine Hausaufgabe: jeden Tag ein Foto machen. Schwierig, wenn man noch einen Alltag zu bewältigen hat. Heute habe ich zwar eins gemacht, aber das zeige ich lieber nicht. An anderen Tagen mache ich dann gleich mehrere, die ganz brauchbar sind. Wenn ich die Kamera schon herumschleppe, dann kann ich sie auch nutzen.

Ich bin gespannt auf die Bilder der anderen und die Besprechung.

Effekte, Effekte!

Vincent Versace, dessen Buch Welcome to Oz 2.0 ich gerade durcharbeite, ist ein großer Freund von vorgefertigten Effekten, z.B. von Nik (jetzt leider Google) oder OnOne. Ich habe bislang immer Abstand genommen von diesen Dingen, weil mir die Ergebnisse immer zu spektakelig daher kamen. Jetzt habe ich probehalber mal angefangen, damit zu spielen. Noch bin ich unbegeistert. Viele der Effekte sehen aus wie Instagram quadriert. Ich kann sehr schnell Bilder produzieren, die so aussehen wie viele andere auch. Eine Art moderner Pseudo-Retro Look mit Pseudo-Analogfilm-Anmutung, Pseudo-Cross-Processing abgerundet mit einem Pseudo-Glasnegativ-Grunge-Rahmen.

Party OverGefällt mir das? Nein! Ich frage mich natürlich, warum mir das nicht gefällt. Weil es so aussieht wie vieles? Nicht wirklich. Es gibt so viele Photographen, da ist es schwer, immer was Originelles zu produzieren, was noch nie da war. Ich denke, es liegt daran, dass man die Effekte so deutlich sieht. Es ist zu einfach, niemand muss sich die Mühe machen, lange an einem Bild zu arbeiten. Nun bedeutet langes Arbeiten natürlich noch lange nicht hohe Qualität. Aber es bewirkt, dass man gezwungen ist, sich länger mit dem Objekt zu beschäftigen, mehr nachzudenken – auch mehr über das Warum und Was, nicht nur über das Wie.

Alles in allem sind die Werkzeuge vermutlich nützlich und gut, wenn in der richtigen Dosierung eingesetzt. Also dann, wenn ich verstanden habe, warum ich einen Effekt haben will, wenn ich ihn einsetze, weil ich eine Idee habe, und wenn ich der Versuchung widerstanden haben, den Effekt einfach nur deswegen zu verwenden, weil es ihn gibt. Und die Versuchung ist groß: Foto oben rein, ein halbes Dutzend Effekte ausprobiert, sieht geil aus, Rahmen drum und ab auf facebook. Je weniger geplant das Bild aussieht, desto Kunst. Mein Ansatz ist das nicht. Ich werde mir die Effekte dennoch etwas genauer ansehen, vielleicht ist etwas dabei, was ich brauchen kann. Vielleicht spare ich in dem einen oder anderen Fall eine mühevolle Maskenerstellung, wenn die Kontrollpunkte von Nik Effects das gleiche erreichen. Vielleicht, wenn ich es brauchen kann und es zum Bild passt.

Das gilt natürlich auch für alle Spielereien, die ich in LightRoom und Photoshop schon ohne Plug-In kann. Ist es eine gute Idee, einer Digitalaufnahme ein künstliches Filmkorn hinzuzufügen? Warum soll man eine Schwäche der alten Filme imitieren? Was tut man dabei eigentlich? Man imitiert eine Ästhetik. Das gleiche gilt für Cross-Processing und, wenn man noch weiter gehen will, auch für schwarz-weiß Aufnahmen. Bitte nicht falsch verstehen: ich verdamme nicht etwas die Schwarz-Weiß-Photographie. Aber man muss sich klar darüber sein, was man da tut. Wie stützt die Entscheidung das Bild? Setze ich die künstliche Vignette ein, weil sie so schön historisch wirkt und damit das Bild älter ( = wertiger) wirken lässt oder weil ich damit den Blick ins Zentrum lenken und ein wenig von der strengen Rechteckigkeit des Formats aufheben kann?

Wir sollten und als Digitalphotographen nicht minderwertig fühlen und der guten alten Zeit hinterherhecheln. Und wenn wir wirklich den Look eines Analogfilmes wollen, dann sollten wir analog arbeiten und die Dunkelkammer wieder rauskramen. Für mich bleibt ein Foto mit fiesem Grün-Gelbstich ein Foto mit Grün-Gelbstich. Ich war in den 70ern schon auf der Welt, ich brauch das nicht als Retro-Look.

Mehrsprachig?

Kurzmitteilung

Ich hätte diese Site gern auf Englisch und Deutsch zum Umschalten. WordPress kann das von Haus aus nicht, also muss ich nach geeigneten Plug-Ins suchen.

Anforderungen:

  • Zu jedem Eintrag kann eine Englische Übersetzung angelegt werden
  • Standardsprache Deutsch wird angezeigt, wenn keine Übersetzung verfügbar ist
  • Menüs werden auch übersetzt

Die Übersetzungen würde ich selber machen.

Es wäres schön, wenn sich das Plug-In bei Nichtgefallen leicht wieder entfernen ließe.

Korrektur von Kontrast und Farbstich mit Gradationskurven

Ich lese gerade ein Buch von Vincent Versace namens Welcome to Oz 2.0. Schon das erste Kapitel hat mich mächtig zum Grübeln gebracht. Ich mag seinen Ansatz, das sorgfältige Vorgehen. Er macht erst einen Plan, stellt sich die Frage, warum er etwas tut, was er erreichen will, bevor er den großen Werkzeugkasten herausholt. Mit seiner Art der Farbstichkorrektur bin ich aber gar nicht einverstanden. Also habe ich mir das mal genauer angesehen und versucht, zu verstehen, was Photoshop wie tut und wie man das einsetzen kann.

Meine Erkenntnisse kann man am einfachsten an einem simplen Beispiel nachvollziehen. Ein Photo ist herzlich ungeeignet, also habe ich mal etwas vorbereitet. In dem folgenden Beispielbild sieht man zwei Reihen Kreise. Die zweite Reihe ist das Original, der ersten Reihe wurde ein Farbstich gegeben und der Kontrast wurde reduziert. Aufgabenstellung ist nun, zu versuchen, mit Hilfe von Photoshop Gradationskurven das Bild möglichst nahe an das Original zu bringen. Insofern ist die zweite Reihe auch das Ziel, da will ich hin. Die Originalkreise haben Grauwerte von 3%, 27%, 50%, 73% und 97%. Der Hintergrund ist 50% Grau, weshalb auch der mittlere Kreis in der zweiten Reihe verschwindet.

Meine Aufgabenstellung

Meine Aufgabenstellung

Die Chancen für eine erfolgreiche Korrektur sind gut: ich weiß etwas über das Bild, das ich korrigieren soll, ich habe eine Referenz. Das ist wichtig, denn ansonsten bleibt eigentlich nur das Erraten des Zieles.

Messen

Irgendwo muss man anfangen. Ich fange an, indem ich daran glaube, dass mein Monitor gut kalibriert ist und einen gleichförmigen Grauverlauf zeigt, dass also das, was ich als RGB Werte der einzelnen Pixel messen kann, auch dem entspricht, was ich sehe. Letztendlich ist das aber auch egal, denn bei dem, was die Werkzeuge tun, geht es nur um die Werte, nicht um das, was ich sehe.

Also fange ich mit dem Messen an. Ich setze mit dem Pipetten-Werkzeug drei Farbmesspunkte. Dazu klicke ich mit gehaltener Umschalt-Taste auf die gewünschten Stellen.

Messpunkte 1Es ist zu erkennen, dass die Messwerte noch deutlich von den Zielwerten 3% Grau, 97% Grau und 50% Grau abweichen. Die gesetzten Messpunkte werden mir dazu dienen, meine Arbeit bei der Korrektur zu überprüfen.

Eine Anmerkung an dieser Stelle: eigentlich mache ich hier schon den ersten Fehler, denn ich überprüfe nur drei Stellen, in der stillschweigenden Hoffnung, das die Farb- und Helligkeitsfehler keiner allzu wilden Verteilung folgen. Bei realen Aufnahmen von modernen Digitalkameras kann man das üblicherweise voraussetzen, ohne allzu weit daneben zu liegen.

Schwarzpunkt

Zunächst soll der Schwarzpunkt korrigiert werden. Dazu lege ich eine Korrekturebene über die bestehenden Ebenen. Ich wähle die Gradationskurven, beschränke die Korrekturen gleich auf die darunterliegende Ebene, die mein Fehlerbild enthält, damit Hintergrund und Zielbild nicht beeinflusst werden.

Kurven 1Nun prüfe ich als erstes den Zielwert für den Schwarzpunkt, die sogenannte Zieltiefenfarbe. Dazu mache ich einen Doppelklick auf das oberste der drei Pipetten-Symbole.

ZieltiefenfarbeDas Ziel ist eingestellt auf 3% Grau, passt perfekt. Das Fenster kann wieder geschlossen werden.

Jetzt verwende ich die Umschalt-Feststellen-Taste, um meinen Mauszeiger in ein Fadenkreuz zu verwandeln, wähle mit einem Einfachklick die obere Pipette aus. Mit einem Rechtsklick ins Bild öffne ich das Kontextmenü, mit dem man die Größe der Pipettenspitze auswählen kann. Da echte Bilder fast immer ein leichtes Rauschen enthalten, halte ich es für sinnvoll, mehr als ein Pixel aufzunehmen und daraus den Mittelwert zu bilden, ich wähle daher den 3×3 Pixel Durchschnitt.

Nun klicke ich einmal möglichst genau auf meinen Farbmesspunkt 1. Hier in diesem Fall hätte es natürlich gereicht, irgendwo in den Farbkreis zu klicken. Bei Fotos sind die Farbflächen jedoch meist nicht so schön groß und gleichförmig, da sollte man dann schon den vorher mühsam herausgesuchten Messpunkt genau treffen. Dabei hilft der Fadenkreuz-Mauszeiger.

Das Ergebnis ist ein schöner schwarzer Kreis, wie gewünscht. Interessanterweise zeigen die Messwerte, dass das Ziel von 3% (entspricht RGB 070707) nicht ganz getroffen wurde.

Messwerte S1Warum wird klar, wenn man sich ansieht, was das Schwarzpunkt-Werkzeug getan hat. Dazu sehe ich mir die Kurven genauer an.

Kurven 1-1Die weiße Linie steht für die RGB-Summe, hier hat sich nichts geändert, aber bei den Linien für die einzelnen Farben Rot, Grün und Blau. Hier sind die Fußpunkte unterschiedlich weit nach rechts verschoben worden. Die Linien selber sind weiterhin gerade, haben aber in Folge eine stärkere Steigung. Was heißt das?

Die Linien stehen für eine Übersetzung eines alten Wertes (horizontale Achse) in einen neuen Wert (vertikale Achse). Alle Werte im Originalbild zwischen 0 und dem Fußpunktwert werden auf 0 abgebildet, alle darüber auf neue Werte größer 0. Betrachten wir den Wert für Rot für den linken Kreis. Der alte Wert war 68, der neue ist 7, wie gewünscht. Die Übersetzung erfolgt im Prinzip so, dass man auf der horizontalen Achse zur 68 geht, dann nach oben zur roten Linie, dann nach links zur vertikalen Achse und dort den neuen Wert 7 abliest. Wenn man den Mauszeiger über den Kurven schweben lässt, kann man die Werte als „Eingabe“ und „Ausgabe“ anzeigen lassen.

Bei Grün passt die Übersetzung nicht optimal. Das liegt daran, dass man den Fußpunkt, wenn man mit 8bit Kurvenanzeige arbeitet, nicht genau genug verschieben kann, um den Punkt (67,6) mit der grünen Linie zu treffen. Ich versuche es noch mal, um zu zeigen, was ich meine. Dazu schalte ich um auf die Grün-Kurve, markiere den Fußpunkt mit einem Mausklick und versuche, ich mit den Pfeiltasten so zu schieben, dass mein Messpunkt für Grün auch 7 meldet.

Kurven 1-2Das gelingt mir leider nicht, ich erreiche wegen der erzwungenen Ganzzahligkeit des Eingabewertes nur entweder 6 oder 8.

Was habe ich gelernt:

  • Die Schwarzpunkt-Pipette verschiebt den Fußpunkt der Gradationskurve für jede Farbe einzeln so, dass bei der Übersetzung mit den entstehenden Kurven die gewünschten Zielwerte für meine angeklickten Quellwerte möglichst genau getroffen werden.
  • Der Fußpunkt legt den höchsten Quellwert fest, dem noch der Zielwert 0 zugewiesen wird. Das ist nicht der Punkt, der sich aus den gemessenen Quellwerten und festgelegten Zielwerten ergibt, also nicht der angestrebte 3% Grau-Wert.
  • Auch wenn ich den Zielwert für meinen Schwarzpunkt auf 3% Grau festgelegt habe, heißt das nicht, dass es im Bild nicht noch dunklere Punkte geben kann, die aber noch nicht vollständig schwarz sein müssen. Findet sich z.B. ein Punkt, der für Rot den Wert 64 hat, dann wird dieser den Zielwert 2 erhalten, nicht 0.
  • Wenn mein Originalbild Punkte mit Quellwerten unterhalb des Fußpunktes enthält, dann werden diese alle auf 0 gesetzt. Wenn es sich nur um einzelne Punkte oder kleine Flächen handelt, ist das vergleichsweise egal. In der Praxis heißt das aber meist, dass sich unschöne zusammenhängende Flächen bilden, die alle den Wert 0 haben. Man kann keine Details mehr erkennen, keine Struktur, keine sogenannte „Zeichnung“, Diese Stellen bezeichnet man als „abgesoffen“.

Im Idealfall sind alle dunklen Flächen „durchgezeichnet“, das heißt, man kann überall noch Strukturen erkennen. Das ist auch der Grund, warum ich als Zielwert für den Schwarzpunkt 3% Grau und nicht echtes Schwarz gewählt habe: ich verschaffe mir eine Reserve, die verhindert, dass später z.B. beim Druck die Tiefen nicht „zulaufen“.

Anmerkung dazu: ich halte es in Abhängigkeit vom Inhalt des Bildes für durchaus in Ordnung, schwarze Flächen zu erzeugen. Wo kein Licht ist, kommt auch keins her. Die Entscheidung, ob man das macht oder nicht, muss man für jedes Bild treffen. Da, wo man Zeichnung haben will, da sollte es halt nicht nur schwarz sein.

Weißpunkt

Im nächsten Schritt mache ich analoge mit dem Weißpunkt weiter. Ich lege den Zielwert auf 97% Grau fest, klicke dann mit der Weißpunkt-Pipette in den rechten Kreis, der sofort weiß erscheint.

Kurven 1-3Auch hier wird der Zielwert nicht exakt getroffen, aber ich bin nah dran. Bemerkenswert ist, dass sich die Messwerte für das schwarze Feld verändert haben. Das ist so, weil der Schwarzpunkt kein Ankerpunkt der Kurve ist. Beim Einstellen des Schwarzpunktes wurde der Fußpunkt verschoben, so dass der gewünschte Schwarzpunkt, oder besser 3%-Grau-Punkt, auf der Kurve zu liegen kommt. Nun wird auch noch der Kopfpunkt so verschoben, dass der Weißpunkt getroffen wird. Ergebnis: die Kurve wird steiler. Sie beginnt aber immer noch beim selben Fußpunkt, muss also den alten Schwarzpunkt verfehlen.

Das kann dazu führen, dass man sich einen neuen Farbstich einschleppt. Zum Glück kann ich leicht korrigieren indem ich den Vorgang für den Schwarzpunkt einfach noch mal ausführe. Der Fußpunkt wird noch mal angepasst, allerdings ist die Änderung an der Kurve diesmal so gering, dass sich für den Weißpunkt nichts mehr groß ändert.

Als Ergebnis sind die äußeren Kreise optimal korrigiert, mit dem bloßen Auge vom Original nicht mehr zu unterscheiden. Die Grautöne dazwischen leider sind noch nicht so schick.

Mitteltöne

Jetzt kommt die letzte Pipette zum Einsatz, die für die Mitteltöne. Sie funktioniert anders als die beiden anderen. Bei Weiß- und Schwarzpunkt werden Helligkeit, Sättigung und Farbton der Quelle in die des Zieles übersetzt, bei den Mitteltönen spielt die Helligkeit der Quelle keine Rolle, nur Farbton und Sättigung. Da ich aber den Farbstich der Mittelwerte korrigieren will und nicht den der Tiefen oder Lichter messen, verwende ich am Besten eine Quelle, die korrigiert möglichst ein neutrales Mittelgrau haben soll. Es ist nicht entscheidend, welche Farbe diese Stelle in der farbstichigen Aufnahme hat, wichtig ist, dass sie in Natura neutral grau war. Im Beispiel ist das der mittlere Kreis.

Ich kontrolliere sicherheitshalber noch mal den Zielwert, der sollte hier ein 50% Grau sein, und klicke dann mit der Mittelwert-Pipette in den mittleren Kreis. Das Ergebnis ist zunächst überraschend.

Kurven 1-4Was fällt auf:

  • man kann den mittleren Kreis noch sehen. Wenn er wirklich auf Mittelgrau korrigiert worden wäre, müsste er auf dem Hintergrund verschwinden.
  • Die Werte des dritten Messpunktes sind alle deutlich größer als 128 und deutlich unterschiedlich.
  • Die beiden Kreise rechts und links der Mitte haben immer noch einen Farbstich, wenn auch weniger als vorher.
  • Die Werte der Messpunkte 1 und 2 haben sich auch noch mal geändert.

Es ist einfach zu verstehen, was jetzt passiert ist. Kopf- und Fußpunkte der Kurven sind fest geblieben. Ungefähr in der Mitte der Kurven ist je ein weiterer Ankerpunkt eingefügt worden, mit diesen Punkten werden die Kurven in der Mitte verschoben, so dass sich am Messpunkt ein möglichst neutrales Grau ergibt. Photoshop macht das mehr oder weniger erfolgreich, weder Helligkeit noch Farbton sind richtig gut getroffen.

Im Prinzip kann ich manuell über die Kurven korrigieren, indem ich die Mittelpunkte in zwei Richtungen solange verschiebe, bis die Werte passen. Dabei wird jedoch schnell klar, dass ich auch hier wegen der ganzzahligen Eingabewerte und seltsamen Verhaltens von Photoshop nie 100% treffen werde. Ich komme aber sehr nah ran und bin zufrieden.

Kurven 1-5Jetzt gibt es drei Punkte pro Kurve, die im Normalfall nicht mehr auf einer Geraden liegen. Konsequenterweise hat die Kurve jetzt entweder einen Knick, oder sie wird gebogen. Letzteres passiert in Photoshop standardmäßig. Es ist nicht wichtig, zu wissen, wie das genau gemacht wird. Wichtig ist aber, dass – Knick oder Kurve – sich natürlich die Werte an den anderen Stellen bis auf Kopf- und Fußpunkt auch ändern. Mit etwas Pech stimmen die Werte für Schwarz und Weiß jetzt wieder sichtbar nicht.

Wer jetzt glaubt, ich könnte rasch die Weiß- und Schwarzpunkt-Pipetten verwenden, um Fuß- und Kopfpunkt der Kurven noch zu optimieren, der liegt leider falsch. Diese beiden löschen die mittleren Ankerpunkte, damit sind die angepassten Mittelwerte futsch. Weitere Feinabstimmungen müssen daher ab hier manuell geschehen.

Immer noch haben zwei der Kreise einen starken Stich. Der dunklere scheint zu blau, der hellere zu rot. Hier in diesem konstruierten Beispiel kann ich auch das noch korrigieren, indem ich weitere Ankerpunkte in die Kurven setze und diese weiter verbiege. Das ist hier aber auch noch vergleichsweise leicht, weil es ganz klare Referenzen gibt; ich weiß, wie das Bild aussehen muss. Die Feinabstimmung gelingt nicht perfekt, aber schon sehr gut.

Wenn ich ehrlich bin, habe ich jetzt nur von drei auf fünf Punkte erweitert, mich also etwas näher herangetastet. Es könnte immer noch Ausreißer zwischen den Punkten geben. Je mehr Referenzpunkte ich habe, desto besser wird das Ergebnis.

Kurven 1-6Bei Photographien kann man zwei Wege gehen. Entweder man verwendet eine Grautafel mit bekannten Grauwerten, photographiert diese bei der gleichen Beleuchtung wie das eigentlich Motiv und erzeugt sich damit eine Übersetzungskurve, oder man verlässt sich auf seine Erinnerung und versucht die Detailanpassungen „nach Gefühl“. Auf jeden Fall ist es sinnvoll, sich zu merken, welche Objekte oder Flächen des Originals weiß, schwarz oder neutral grau waren, dann kann man zumindest die hier beschriebenen Schritte umsetzen. Außerdem macht man am Besten vorab schon einen Weißabgleich, z.B. in Camera Raw oder Lightroom.

Ich habe hier den Prozess mit nur einer Korrekturebene gezeigt. Es gibt Photographen, wie eben auch Vincent Versace, die bis zu drei Ebenen übereinander legen, eine für den Schwarzpunkt, eine für den Weißpunkt, eine für die Mitteltöne. Das kann allerdings nicht wirklich gut funktionieren und nur subjektiv zufriedenstellende Ergebnisse produzieren, weil die einzelnen Schritte des Prozesses, wie ich gerade gezeigt habe, nicht unabhängig voneinander sind. Die Schwarzpunkt-Einstellung funktioniert noch, aber schon die Ebene für den Weißpunkt verschiebt das Ergebnis auch für den 3% Grau-Wert. Man kann nicht mehr unabhängig korrigieren, auch wenn die jeweiligen Autoren das behaupten. Ich lasse mich gern berichtigen, aber mein Eindruck ist, dass drei Ebenen nichts leichter machen. Was funktionieren kann ist eine Kombination von einer Ebene für Schwarz- und Weißpunkt und einer weiteren für die Mitteltöne. Es sei denn, die Abweichung in den mittleren Tönen ist so stark, dass dann die Krümmung der Kurven wiederum die 3% und 97% Punkte beeinflusst.

Ich werde versuchen, den Prozess in einem Folgeartikel noch einmal an einem Photo zu zeigen. Da wird klar werden, dass am Ende ganz andere Dinge wichtig sind als die technische Präzision der Farbstichkorrektur.